Zwischen Aachener Weiher und Rudolfplatz gibt es seit Mitte 2020 in einem ehemaligen Tanzstudio in Köln einen Space für Gründende und Kreative, die nach einem Social Media Studio und einem Podcast-Raum suchen. Doch der Kreativ-Space bietet nicht nur Ringlicht und Schaumstoff-Isolierung: Madeleine Heuts, Betreiberin des Lofts möchte ein energiereiches und inspirierendes Umfeld für Startups und Selbständige bieten, die in einer Gemeinschaft ihr Unternehmen aufbauen wollen.
(mehr …)Mit folgenden Themen beschäftige ich mich zur Zeit:
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Future Future – mein neuer Podcast für mehr Zukunftskompetenz
In Zukunft werden wir alle mit Bitcoin bezahlen, mit Datenbrillen herumlaufen, mit Flugtaxis zur Arbeit fliegen und mit Hochgeschwindigkeitsschlitten durch unterirdische Vakuumröhren flitzen! Auf dem Mars! Big Data, CrispR, VR und AI sind die Zukunft!
Damit bei solchen Sätzen bei euch in Zukunft alle Alarmglocken läuten, habe ich einen neuen Podcast gestartet. Ein Podcast über Zukunft und zur Vermittlung von Zukunftskompetenz.
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Podcasts
Als 2005 iTunes ein Podcast-Feature erhielt, war es um mich und meinen iPod Shuffle (1. Generation) geschehen. Mein damaliger Lieblingspodcast: Fahrenheit 404. Seit dem bin ich Podcasts verfallen und Podcasts sind ein nicht mehr wegzudenkender Teil meines täglichen Medienkonsums geworden. 2010 wandelte ich mich vom Zuhörer zum Produzenten und produzierte mit meinem Bruder unseren ersten Podcast, damals mit einem Mikrofon-Aufsatz auf dem iPod Shuffle der 3. Generation.
Heute produziere ich Podcasts hauptsächlich im Medien- und Tech-Bereich mit hochwertigem Equipment und berate Unternehmen bei der Produktion eigener Podcasts.
Hier findet ihr alle Podcasts, an denen ich wesentlich beteiligt war oder noch bin:
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KölnBusiness mit Stabilisierungs- und Entwicklungsprogramm für Coworkingspaces und Veranstalter
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Gute Nachrichten für die Kölner Startup-Szene: Coworking-Spaces und Eventveranstalter können sich ab sofort für den 100.000 Euro großen Sondertopf der Stadt Köln bewerben, der „das Netzwerk über die Zeit der Einschränkungen hinaus stabilisieren und Impulse für attraktive Bedingungen am Startup-Hotspot Köln bieten soll“. Für die Antragsstellung bleiben noch 14 Tage.
Entweder hat mein Artikel von gestern die Zahnräder ein wenig schneller laufen lassen, oder es war einfach Zufall. In diesem Artikel beschrieb ich die Situation der Coworkingspaces in NRW, im Speziellen der Spaces, die besonders vom Lockdown betroffen sind, da sie von Events und der Startup-Szene abhängig sind. So spricht Lorenz Gräf sogar von einer Existenzkrise. Das Cologne Game Haus gibt an, bis zum Herbst zurecht zu kommen, dann aber nicht zu wissen, wie es weitergehe.
Die Stadt Köln hat heute, also einen Tag nach meinem Artikel, ein „Stabilisierungs- und Entwicklungsprogramm für das Kölner Startup Ökosystem im Rahmen der Covid-19-Pandemie“ veröffentlicht. Darin wendet sich KölnBusiness so an die Betreiber und Startups:
„Ihr seid die tragende Säule unseres Startup Ökosystems, in euren Acceleratoren, durch eure Veranstaltungen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit konnten schon viele Startups wachsen und Köln als Startup Standort etablieren. In vielen Gesprächen und auch durch euren Aufruf ist uns mehr als deutlich, wie stark sich die aktuelle Situation auf eure Existenz auswirkt. Aus diesem Grund haben wir das `Stabilisierungs- und Entwicklungsprogramm für das Kölner Startup Ökosystem im Rahmen der Covid-19-Pandemie` aufgelegt. Es ist nicht nur auf eine kurzfristige Existenzsicherung angelegt, sondern soll Impulse setzen um euch weiterhin als Ankerpunkte in der Community zu festigen.“
Bereits vergangenen Dienstag sei schon eine Mail von Frau Oberbürgermeister Reker an die Betreiber herausgegangen, in der steht, dass die Stadt ein Unterstützungsprogramm erarbeite. Das sagt zumindest Matthias Gräf, Betreiber des Startplatz, in einem Kommentar hier im Blog.
Antragstellung und Laufzeit
In dem nun veröffentlichten Programm können Coworkingspace-Betreiber und Veranstalter von Startup-Formaten bis zum 05. Juni 2020 einen Antrag einreichen. Der Antrag kann auch für Projekte gestellt werden, wenn sie bereits am 16. März begonnen haben. Die eingegangen Anträge werden dann Anhand eines Schlüssels gewichtet. Am 15. Juni wird bekannt gegeben welche Anträge bewilligt werden. Damit bleibt den Antragstellern 14 Tage Zeit die Anträge einzureichen. Nach weiteren 10 Tagen soll dann feststehen welche Projekte gefördert werden.
Was wird gefördert?
- Arbeitsplatz-, Meeting- und Coachingangebote zur Sicherung und Weiterentwicklung von standortrelevanten Startups.
- Reine Netzwerkveranstaltungen für die Kölner Startupszene, egal ob remote oder wieder in echt, so lange die Hygieneregeln eingehalten werden.
Der maximale Betrag des Programms, das eine Laufzeit bis zum Ende des Jahres hat, beträgt 100.000 Euro. Pro Projekt kann eine Höchstsumme von 15.000 Euro bewilligt werden, wobei nur das Defizit übernommen wird. So heißt es in der Ausschreibung: „Dieses Budget wird anteilsmäßig auf die nachgewiesenen Defizite aller eingegangenen Konzepte / Projekte aufgeteilt und mit der Erfüllung der genannten Kriterien gewichtet.“
Bewertung und Ausblick
Erstes Feedback der Betreiber lässt erkennen, das die Gesamtsumme eher als niedrig eingeschätzt wird. Meiner Ansicht nach, muss sich das aber erst noch zeigen, zumal die Förderdauer nur ein halbes Jahr beträgt und auch nur die Differenzen übernommen werden sollen. Zudem habe ich keinen Überblick darüber, welche anderen Wirtschaftszweige mit ähnlichen Programmen bedacht werden. Hier findet mit Sicherheit eine weitere Abwägung der Mittel statt. Außerdem möchte ich warten, bis vorliegt, wieviele Bewerbungen eingegangen sind und wieviele und welche Anträge bewilligt wurden.
Da die Corona-bezogenen Kennzahlen gerade sehr positiv aussehen, kann man nur hoffen, dass in den kommenden Wochen und Monaten weitere Lockerungen in Kraft treten werden, die es den Spaces immer mehr ermöglicht, wieder einen fast normalen Betrieb aufzunehmen. Es liegt nun an den Unternehmen Anträge einzureichen, denn die Stadt hat geliefert.
Weiterführende Links:
PDF: Stabilisierungs- und Entwicklungsprogramm für das Kölner Startup Ökosystem im Rahmen der Covid-19-Pandemie Mirror
Droid Boy: Coworking NRW in der Corona-Zeit – Eine Zusammenfassung
KölnMagazin: „Wir wollen mehr Gesicht zeigen“
EDIT 08. Juli 2020:
16 „Akteure“ sind wohl ausgesucht worden. Wer das genau ist und wie sich die Fördersumme von 110.000 Euro verteilt, dazu habe ich eine Anfrage am Laufen. Die beiden Spaces Startplatz und Cologne Game Haus gehören ersten Infos nicht dazu. Mehr dazu demnächst. -
Coworking NRW in der Corona-Zeit – Eine Zusammenfassung
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Gut ein Jahr liegt mein letzter Statusbericht über die NRW-Coworking-Szene zurück. Seitdem hat sich viel getan: Die Eröffnung von WeWork und The Ship geben Grund zur Freude. Aber eine globale Krise, ausgelöst von einer SARS-CoV-2 Pandemie, hat den Coworkingspaces zugesetzt. Wie steht es also um sie in diesen Zeiten? Eine Zusammenfassung mit Eindrücken vom Startplatz, Gameshaus, The Ship, WeWork, Okdanda, Unicorn Spaces, Super7000, Probierwerk, Work Inn und Headquarters Cologne.
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